Einmal in den Nordseedünen liegen und Sonne tanken

Weg durch die Dünen
Die höchste Düne Dänemarks
Das typische Bild Westjütlands
Die Dünen sind ein eigener Lebensraum

Suchen Sie eine kleine Oase für Ihre Familie - am Strand, in den Dünen oder in den angrenzenden blühenden Heidelandschaften und Wäldern. Sie werden Ihren Traumplatz finden, um Sonne zu tanken, da Sie sich bei uns im Naturparadies frei bewegen dürfen.

Blaabjerg, unsere bis zum Jahre 2007 zuständige Gemeinde, wurde nach der 64 m hohen Düne benannt, deren Spitze früher als eine See-Bake diente. Dieser “Blaue Berg“ ist Dänemarks höchste Düne, die fast in den Himmel ragt. Von hier gibt es eine großartige Aussicht und an klaren Tagen kann man bis etwa 40 Kirchen zählen. Wir haben also alles, was sich zwischen Himmel und Erde befindet.

Auf der Spitze der Blaabjerg Düne steht heute ein Gedenkstein - zum Gedächtnis an Thyge de Thygeson, der als Dünenförster die Pflanzungen der ausgedehnten Dünengebiete, wo früher das Sandtreiben herrschte, leitete. Wir sind förmlich vom Meer, Dünen und Strand eingerahmt und unsere Region zählt zu den schönsten Gegenden Westjütlands. In freier Natur dürfen Sie sich bewegen und können somit vor Ort die Entwicklung der Dünen bestens studieren und beobachten. Es ist schon ein interessantes Lebensraumgefüge, diese Sandablagerungen unterschiedlichen Alters.

Dünen sind nur noch mittelbarer Bestandteil des Ökosystems Meer, jedoch ein Lebensraumgefüge, in dem sich marine und terrestrische Ökofaktoren gegenseitig überlagern und auch den typischen Aspekt prägen. Hoch interessant und lehrreich für Kinder, da selbst ein Laie diese verschiedenen Entwicklungsstadien erkennt, die von den kleinen Sandwellen am Strand zur Primärdüne – wo der erste Pflanzenwuchs sichtbar wird – bis hin zur hohen Weißdüne (Sekundärdüne) und dann durch die zunehmende Vegetation zur Graudüne bis hin zur Bewaldung fortschreitet.

Möchten Sie einmal einen versandeten Eichenwald sehen? Wir haben ihn – südlich der Düne Blaabjerg. Hoch im Norden von Dänemark da ist man machtlos gegen diese Wanderdünen, die Häuser und sogar einen Leuchtturm begraben.

Die verschiedenen Entwicklungsstadien sind ein außerordentliches, dynamisches System, an dem sich viele interessante Abhängigkeiten und Wechselwirkungen geradezu exemplarisch verfolgen lassen. Unsere Gegend ist vom Meer geprägt und schaut man sich die alten gezeichneten Landkarten an, dann wundert man sich über die damalige Küstenlinie, die sich ständig verändert. Auf unsere Erde bewegt sich etwas, sie dreht sich nicht nur, sondern sie lebt und wir mit bzw. von ihr.

Im 18. Jahrhundert begann man ernsthaft damit, das Sandtreiben durch Pflanzungen von Bäumen im Zaum zu halten und dadurch wurde die Basis geschaffen, die man heute sieht - 4500 Hektar Wald und Naturgebiete laden zu allen Jahreszeiten ein. Unsere größten Tiere – die Edelhirsche - aber auch einige Vogelarten haben dieses schon erkannt, denn wir haben den größten Wildbestand hier.

Es ist ein Leben in und mit der Natur – nehmen Sie daran teil.