Schöne Bachforelle aus der Lydum Au
"Hier ist sie,
meine größte Forelle die ich je gelandet
habe - geile Sache!
Dieser Wildbach ist eine 'Wundertüte'
und Otto kennt den Inhalt - einmalig!"
Kai Botzon, Hamburg


Die Skjern Au

Südwestjütland hat sich inzwischen zum dänischen Lachsmekka entwickelt, so berichtete der Lokalredakteur Adolf Sørensen im dän. Angelmagazin Fisk & Fri, Nr.5 Juni/Juli 2004.
Die bekannten Lachsflüsse, die Skjern und Varde Aue weisen eine gute Fangstatistik auf. Nach den Statistiken rechnet man in der Skjern Aue in der 27-28 Woche mit den meisten Lachsvorkommen.


Aus dem Gästebuch gefischt

Sonnenuntergang bei Vejers Strand

Der Urlaub: Empfangen wurden wir von Otto und Inge in einem Traum von Ferienhaus, direkt am Meer, vollständig und geschmackvoll eingerichtet, mit allem was man braucht. Kunst, die auch ein absoluter Laie anschauen kann. Frühstück auf der Terrasse, windgeschützt bei genialem Wetter. Phantastische Sonnenuntergänge, absolute Ruhe und Fisch, Fisch, Fisch. Gleich am 2.ten Tag eine Rundfahrt mit Otto gemacht, wo die besten Angelplätze liegen und nur deswegen in 3 Tagen über 600 Heringe gefangen (obwohl der Hering noch gar nicht richtig da war). Das Ganze gekrönt mit der ersten maßigen Meerforelle (und in 2 Tagen noch mal 5 Stück nachgelegt, die größte 64 cm).
Das Fazit: Ein Super Urlaub, der leider viel zu kurz war, aber Lust auf weitere Ferien bei Otto und Inge.
Die Maßbacher


Hallo

Finte

wir Maßbacher sind schon wieder da. (War nach dem 1. Urlaub ja irgendwie zu erwarten). Nach dem in Ottos Wortschatz das Wort "Unmöglich" nicht existiert, konnten wir 2 traumhafte Wochen in Lydum verbringen.
Absolute Ruhe gepaart mit Angelausflügen, deren Unterhaltungswert (dank unserer Gastgeber) auch für 4 Wochen ausgereicht hätten, wobei Otto mit seinem "Kirmesbesteck" und seinen seltsam anscheinenden Methoden, wieder mal die meisten Angler "nass" gemacht hat. Genial: Unser Kanuausflug mit Fischottern und Angeln (und 2 Tagen Schmerzen im Steiß) Eine 53er Regenbogenforelle aus Ottos "Pissrinne" gezockt nebst unzähligen weiteren Forellen und tollen Äschen. ..... dann so viel Hering, Makrele, Aal, Meeräsche, Hornhecht und "Stauhering" gefangen, dass unsere Transportkapazitäten fast an die Grenzen gestoßen sind. Zum 2.ten Mal einen tollen Urlaub bei Otto und Inge verbracht und somit das Lydum Art Center fest in die künftige Urlaubsplanung mit aufgenommen haben.
Die Maßbacher
Klaus, Micha, Jacqueline u. Markus 24.04.04



Pfingsten / 2004

Allein der Empfang macht es einem leicht, sich von Anfang an wohl zu fühlen. Wir haben selten eine so liebevoll eingerichtete Wohnung gesehen. Es war sicher nicht unser letzter Urlaub hier! Die Vermieter sind keine Vermieter, sondern Gasteltern einfach genial.
Vielen Dank!
Horst + Birgitt + Till B. / Uwe, Birgit und Sarah B.



Ulf Spangenberg, aus Bad Sachsa - inzwischen Freund des Hauses - kein Angler, verbrachte mit seinem Sohn Urlaub bei uns. Bei Wein und Fisch wurde über "Gott und die Welt" gesprochen aber auch über Fangmethoden. Nach einer Einweisung, trauten sie sich ans Gewässer und der Erfolg wurde sichtbar. In den Morgenstunden legten sie zwei kapitale Fische (Äsche und Bachforelle) auf den Tisch.



Im Jahre 2004, landete Heinz-Otto Kamphues bis Dato einige erwähnenswerte Fische: ein Hornhecht von 98 cm, eine Bachforelle (Wildfang) von 63 cm und eine Äsche von 59 cm Länge. Rekordfische ? - auf eine Registrierung hat er verzichtet.

Hornhecht

Außerdem fing Otto, eine Alse (Alosa alosa) siehe Foto rechts. Ein seltener Gast, der Fisch wurde für die Wissenschaft (dänisches Populationsprojekt) abgegeben.


Anmerkung:

Alse, von Heinz Otto Kamhpues gefangen

Die Finte (Alosa fallax) zählt zu den heringsartigen Fischen, sie unterscheiden sich von den Heringen durch den deutlichen schwarzen Fleck hinter den Kiemen oberhalb der Seitenlinie. Weitere Flecken in einer Reihe ziehen sich bis zum Ende der Rückenflosse auf jeder Körperseite hin, jedoch sind sie oft sehr schwach gefärbt bzw. verschwommen oder nicht erkennbar. Der Fisch hat ein Körper, der seitlich zusammengedrückt ist und seine Länge kann 50 cm erreichen, sein Gewicht etwa fünf Pfund - die der Hering nicht erreicht.

Ein naher Verwandter der Finte ist die Alse (Alosa alosa) der um die Jahrhundertwende noch sehr zahlreich vorhanden war, Carl Werner Schmidt-Luchs erwähnt in seinem Buch "Das Angeln im Meer vor westdeutschen Küsten", das von den Holländern in der Rheinmündung jährlich 200000 Fische (er galt als "Fisch der armen Leute") gefangen wurden danach nahmen die Fänge überall ab. Die Alse ist früher in Deutschland den Rhein aufwärts bis in den Neckar gestiegen. Der letzte Fisch wurde im Rhein bei Basel 1930 gefangen. Heute gilt er dort als ausgestorben, die Populationen sind zusammengebrochen und in den deutschen Nordseezuflüssen wird ihr Vorkommen nicht mehr oder nur selten beobachtet.

Erkennung:

Kiemenbogen der Finte und Alse Kiemen der Finte (links) und Alse (rechts)

Beide Fische tragen die Sammelbezeichnung "Maifisch".
Die Maifische sind anadrome Fische, d.h. das sie im Meer leben und zum Laichen ins Süßwasser aufsteigen.

Danmarks Fiskeri Undersøgelser
Danmarks Fiskeri Undersøgelser
Afd. For ferskvandsfiskeri
Vejlsøvej 39, DK 8600 Silkeborg
Kontakt: Jesper Volk und
Dorte Bekkevold

Danish Institute for Fisheries
Research
Department of Inland Fisheries
Vejlsoevej 39
DK 8600 Silkeborg
Denmark

Interessant ist noch zu erwähnen, das ein Fang einer Alse eine kleine Sensation ist, da nach den Wissenschaftlern, die Alse sich von kleinen Planktontierchen die im Wasser schweben ernährt. Die von Otto gelandeten Maifische wurden jedoch auf Heringsfetzen gefangen, d.h. das die größeren Maifische auch räuberisch leben und auch kleine Fische vertilgen. Im Ringkøbing Fjord ist noch ein Bestand vorhanden.

Angler die in Dänemark einen Maifisch landen, sollten das dänische Populationprojekt unterstützen.

Finte


Klein ist die Welt - unter den Profis. Im August hatten wir Besuch aus Holland - Paul Blokdijk, Chefredakteur der bekannten Zeitschrift " DE NEDERLANDSE Vliegvisser, mit Frau haben uns auf ihrer Skandinavienreise besucht. Gemeinsam wurde mit Otto geangelt und bei Wein, Fachgespräche geführt.